Am Erker 67

Daedalus-Verlag

Kunst- und Textwerk

Münstersche Zeitung 2.7.2014

Sabine Müller in der Münsterschen Zeitung vom 2.7.2014 über Am Erker 67

Sabine Mense liest

Sabine Mense liest ihren Text aus Am Erker 67

Enno Stahl, Frank Lingnau, Alfons Huckebrink

Wie steht's um die Realitätstauglichkeit der deutschen Erzählliteratur? Enno Stahl im engagierten Gespräch mit Frank Lingnau und Alfons Huckebrink

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Deutscher Literaturfonds

 

Am Erker
Zeitschrift für Literatur

 
"Seit ihren Gründungsjahren favorisiert die im westfälischen Münster verlegte Zeitschrift einen Typus von Literatur, der einen ironischen Realismus mit einem ausgeprägten Sinn für Komik verbindet."
Michael Braun, Saarländischer Rundfunk 2011
 
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11. Juli: In München wurde der neue Erker 67 zum Thema "Leib und Seele" am WM-spielfreien Freitag im Lesecafé der Buchhandlung Kunst- und Textwerk in der Ligsalzstr. 13 im Westend vorgestellt. Es lasen die Erker-AutorInnen Doris Weininger, Anna Serafin, Reinhard Ammer und Andreas Heckmann, der den Abend als Mitredakteur der Zeitschrift auch moderierte.

2. Juli: Sabine Müller schreibt in der Münsterschen Zeitung über das neue Heft: "Kurzgeschichten sind gewöhnlich nicht das, was auf dem Buchmarkt reißenden Absatz findet. Die Literaturzeitschrift ‚Am Erker’ pflegt diese Gattung jedoch liebevoll. Auch hier versammeln sich wieder illustre Geschichten, die Gefühle von Glück bis Schauer hervorrufen. Ergänzt werden sie um Gedichte von Jan Wagner, der auch schon Gast beim münsterschen Lyriktreffen war, ein Interview mit Schriftsteller Enno Stahl, eine Glosse namens ‚Fischwickel’ und Karikaturen. Diesmal sind sogar noch Fotos dabei – von Stefanie Grebe. Undeutliche Aufnahmen, die an Röntgen- oder Ultraschallbilder erinnern, auf denen sich aber beim näheren Hinsehen Körper oder Körperteile ausmachen lassen. Um rein Körperliches geht es zunächst auch in Markus Orths’ ‚Bitch und Kolja’. Hier findet sich ein herrlicher Nackt-Monolog über den FC Freiburg, verpackt in eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sich dann anrührend über das Körperliche erhebt. Lesetipp!
Härteter Stoff verbirgt sich hinter Hannah Dübgens ‚Schattenlider’. Eine Mutter sinniert über die Blindheit ihres Kindes: Wie bewältigen sie und ihr Mann den Schicksalsschlag, dass ihr Baby ohne Augäpfel zur Welt gekommen ist? Wie geht man mit eigenem und fremdem Mitleid um? Sabine Kalff thematisiert in ‚Die Puppe’ Gewalt in der Familie, Carola Weider blickt in ‚Der Kuss’ in die Psychiatrie. Der Schocker aber ist Robert Reimers ‚Nach Hause’: Durch die kindlich-lapidare Erzählweise schlittert der Leser ungeahnt in eine Katastrophe, die Leib und Seele erschüttert."

25. Juni: Am Erker 67 wurde in der Aaseestadt-Filiale von Münsters Stadtbücherei der Öffentlichkeit vorgestellt. Von Leib und Seele handeln die Beiträge in der neuen Ausgabe. Zu Gast war zum einen die Buchhändlerin und Autorin Sabine Mense, die im Heft mit einer kurzen Geschichte vertreten ist. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Gespräch des streitbaren Literaturkritikers Enno Stahl mit Frank Lingnau und Joachim Feldmann. Der 1962 geborene Stahl ist mit provokanten Thesen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, der er ein mangelndes Bewusstsein für die soziale und wirtschaftliche Realität hierzulande vorwirft, bekannt geworden. - Siehe die beiden Fotos links.

Mai: Am Erker 67 und 68 werden vom Deutschen Literaturfonds gefördert.

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  Neu: Am Erker Nr. 67

Am Erker 66

Leib und Seele - Texte von Jan Wagner, Hannah Dübgen, Adriaan van Dis, Marcus Jensen u.a., Essays u.a. von Michael Wildenhain über die Debatte zur gesellschaftlichen Relevanz der deutschen Gegenwartsliteratur. Interview mit Enno Stahl. Dazu Rezensionen zu Büchern und Zeitschriften